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Es ist Dienstagabend und Martin kommt von der Arbeit heim. Gemütlich isst er sein Abendbrot und legt sich dann zum Fernsehen auf das Sofa. Während er gelangweilt die Programme hoch und runter schaltet geht bei der Feuerwehrleitstelle in Karlsruhe bereits ein Notruf ein. Besorgte Nachbarn melden dichte Rauschwaden aus der Wohnung von Sieglinde. Nach Aufnahme des Notrufes klingeln bei den Bruchsaler Feuerwehrleuten die Piepser. Auch Martins Piepser beginnt zu summen. Schnellstmöglich macht er sich auf den Weg ins Feuerwehrhaus wo schon einige Kollegen „Wohnungsbrand – Menschenleben in Gefahr“ rufen. Kurze Zeit später fährt das erste Feuerwehrauto aus dem Feuerwehrhaus und Martin rüstet sich mit Atemschutz aus. An der Einsatzstelle angekommen bestätigt sich die erste Meldung eines Wohnungsbrandes. Die Mannschaft baut einen Löschangriff auf während Martin mit seinem Kollegen in die dicht verrauchte Wohnung von Sieglinde eindringt. Sie machen sich sofort auf die Suche nach ihr und finden sie letztlich hinter der Badezimmertür.
- Keine Atmung
- Kein Herzschlag
- Sieglinde ist tot
Auf schnellstem Wege bringen sie Sieglinde ins Freie wo der Rettungsdienst sie nahtlos übernimmt.
- Herzdruckmassage
- Lungenwiederbelebung
- Infusionen
Minutenlang kämpfen sie um Sieglinde. Und sie gewinnen den Kampf. Sieglinde erlangt ihre Vitalfunktionen zurück.

Wieder zuhause auf dem Sofa angekommen fragt Martins Frau „Was war denn Schatz?“.
„Ich habe eben ein Menschenleben gerettet“ lächelt er und lehnt sich entspannt zurück.

Sieglinde lebt heute wieder gesund und glücklich ohne Folgeschäden.

[Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten. Namen sind frei erfunden.]


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